Ruhe- & Schlafphasen beim Hund

So viel Schlaf braucht dein Hund!

Welpen, sowie alte oder kranke Hunde benötigen ca. 20-22 Stunden Ruhe und Schlaf täglich. Ein erwachsener, gesunder Hund benötigt mind. 12-14 Stunden Ruhephasen oder Schlaf am Tag, aber auch 17-20 Stunden sind normal. Dies ist abhängig vom Alter, der Gesundheit, der Rasse, der Größe und dem Temperament des Hundes. Das klingt für viele unglaublich, aber die die Tiefschlafphase bei Hunden viel kürzer ist, als die bei uns Menschen.

 

Ihr seid euch unsicher, ob euer Hund genügend Ruhephasen hat? Ich empfehle euch ein Schlaf- Tagebuch um einen besseren Überblick zu bekommen. Manchen Hunden muss man das Ruhen erst beibringen. Wie bei Kindern macht nicht jeder Hund freiwillig Mittagsschlaf, auch wenn das gut und notwendig für ihn ist. Bitte helft eurem Hund, für ein entspanntes Zusammenleben.

Der perfekte Hunde Schlafplatz

Um es dem Hund möglichst einfach zu machen Ruhe zu lernen, ist der optimale Schlafplatz ein wichtiger Punkt. 

Es sollte ein ruhiger Ort zum zurückziehen und erholen sein. Am besten nicht direkt neben dem Lautsprecher oder der Kinder- Spielecke. 

 

Oft ein Hindernis, warum sich der Hund nicht entspannen kann: der Schlafplatz ist ein Kontrollposten. Auf einem Flughafen im Tower können sich die Fluglotsen auch nicht einfach schlafen legen. Liegt dein Hund also z.B. mitten im Flur, hat alle Türen und dich ständig im Blick, kann er nicht die Ruhe und den Schlaf bekommen, den er benötigt.

 

Achtung, bei Missachtung kann es sogar bei einigen Hunden zur Gefahr kommen. Wenn dein Hund auf seinem Schlafplatz ist, dann haben fremde Leute oder Besucher ihn dort nicht zu stören. Auch wenn dein Hund es unangenehm findet bei vertrauten Personen, dann ist das in Ordnung. Dein Hund soll er lernen, dass sein Platz seine Ruhe- und Sicherheitszone ist, wo er sich zurückziehen kann. Der richtige Schlafplatz ist also wichtig, damit dein Hund genug Ruhe und Schlaf bekommt.

Das passiert, wenn dein Hund zu wenig schläft!

Ausreichend Ruhe und Schlaf sind für Hunde sehr wichtig. Zu wenig Schlaf führt zu Überdrehtheit, Reizbarkeit und der Hund wird anfälliger für Krankheiten.

 

Gerade bei Welpen- und Junghunden ist zu beobachten, dass sie vermehrt in Hände oder Gegenstände beißen, etwas zerstören, wild umher rennen, sich evtl. verletzen oder andere Probleme entstehen. Das sind oft Anzeichen für zu wenig Schlaf oder, dass es dringend Zeit für eine Pause ist. Besonders Welpen und Junghunde benötigen die Ruhe um alles Erlebte verarbeiten zu können. Bitte helft ihnen die Pausen zu bekommen, die sie benötigen.

 

Auch bei erwachsende Hunde mit Schlafmangel kann es zur erhöhten Reizbarkeit kommen und dazu führen, dass der Hund eventuell aggressives Verhalten zeigt. Bei eher unsicheren Hunden kann sich zu wenig Ruhe durch besonders ängstliches Verhalten äußern.

 

Wir Menschen benötigen weniger Schlaf als die Hunde, da unsere Tiefschlafphase länger ist. Aber auch uns geht es nicht gut, wenn wir zu wenig schlafen. Manche Menschen sind dann schlecht gelaunt, unkonzentriert oder bekommen gesundheitliche Probleme.

 

Durch eine gut überlegte Tagesstruktur mit genügend Ruhe- und Schlafphasen, konnte ich bereits vielen Kunden und ihren Hunden helfen problematisches Verhalten zu verändern. Probiert es aus!

Dein Traum- Hund

Wer das noch nie erlebt hat bekommt meist erstmal einen Schreck. Oft zuckt der Hundekörper, die Augen bewegen sich, leise Bellgeräusche oder jaulen sind zu hören oder die Beine rennen, obwohl der Hund liegt. Keine Sorge, deinem Hund geht es gut, er träumt nur.

 

Leider können wir unsere Hunde nicht fragen was sie träumen. Spielen sie gerade mit dem besten Freund? Jagen sie einer Maus hinterher? Wird der Postbote angeknurrt? Oder verarbeiten sie erlebte Tagesereignisse? Als meine Hündin noch ein Welpe war, hat sie oft vom Säugen geträumt und dabei laut geschmatzt. Das war bestimmt ein schöner Traum. 

Warum dreht sich der Hund im kreis, bevor er sich hinlegt?

Habt ihr euch das auch schon gefragt?

 

Bevor die Hunde sich hinlegen, drehen viele sich vorab einige Runden im Kreis oder kratzen auf ihrem Kissen.

 

Warum machen die Hunde das?

Es handelt sich hierbei um angeborenes Verhalten. Als die Hunde noch frei in der Natur gelebt haben, haben sie sich durch das Drehen eine Schlafkuhle gebaut. Dabei haben sie zum Beispiel Gras platt getreten, um einen weichen Liegeplatz zu haben. Ebenso wurde mit den Pfoten Steine oder anderes Störendes beseitigt. Auch wenn dieses Verhalten heute nicht mehr unbedingt notwendig ist haben es noch viele Hunde in sich.

 

 

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